24 Dinge, die mir 2018 gezeigt hat – 10. Dezember – Ich bin schön.

Na das war ja klar, dass nach der Sache mit der Künstlerin nun die Schönheit kommt.
Sorry, dass ich hier jedes Klischee bediene, aber es geht mir ja darum zu reflektieren, was dieses so harte Jahr 2018 mich alles hat erkennen lassen. Und eines davon war: Ich bin schön.
Nicht im IG-Sinn.
Sondern in meinem Sinn.
So wie jede Frau schön ist.
Männer auch.
Aber als Frau jenseits der 40 ist es eine ganz schöne Aufgabe sich schön zu fühlen. Einerseits werden gerade die Silver Models durch alle Social Media Kanäle und sonstigen Medien gejagt wie nie zuvor. Aber ich bin (noch) nicht (silber)grau.
Und schon wieder etwas, womit ich nicht dienen kann.
Mit üppiger Mähne in Haselnussbraun nämlich auch nicht. Mehr. Weil eben gerade ergrauend.
Auch nicht mit faltenfreier Haut.
Und ich schaue beim besten Willen die meiste Zeit des Tages NICHT strahlend wie ein Atomkraftwerk aus.
Kein Wunder, dass Frauen in meinem Alter aus den Medien verschwinden. Selbst die Tchibo-Frau ist entweder jünger oder halt seit neuestem deutlich älter.
Aber trotzdem kann ich mich in den Spiegel schauen und mich als schön empfinden. Das GANZE ist schön.
Das Ganze, das mich ausmacht.
All die Umwege, die ich gegangen bin, die durchheulten Nächte und frustrierten Phasen. Die schrecklichen Erlebnisse. Und die Momente tiefster Verzweiflung. 
Schlicht, das Leben, wie es einem eben so mitspielt. 
Aber auch die Momente, die nie geglaubt habe, erleben zu dürfen. Die Dinge, die ich erschaffen habe, die ich zugelassen habe, die ich mir erlaubt habe – obwohl ich beinahe täglich daran zweifle. Die Sachen (und Menschen ;-)), wo ich bei manchen davon nach wie vor, wenn ich sie ansehe, NICHT glauben kann, dass ich die Urheberschaft dafür habe. 
All das ist in mir drin. Und an mir ablesbar.
Schön.

Beim Adventrock wird es jetzt mal interessant: Passepoileschnur annähen!
Zuerst die obere Kante:
Die Schnur entlang der oberen Kante anstecken. So, dass die Nahtzugabe nach oben zeigt. Schnur abschneiden.
Dann wieder mit dem Zippfüsschen und der ganz an den Rand gerückten Nadel am besten genau in den Stichen vom Schnur einnähen, ansteppen.

Alles an der unteren Kante wiederholen. Damit ich den Abstand genau treffe, zeichne ich mir nochmal mit dem Papierschnitt die Linie für die untere Kante an. Vorm Ansteppen aber in der Rückenmitte – dort wo der Zipp hin kommt – genau schauen, ob der Abstand zwischen des oberen und unteren Passepoiles wirklich genau gleich ist!


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