Freitags Selbermachen: Halsding

©Merrilee Liddiard/mermag
Wer mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich auf gewisse nackte Kinderkörperstellen fast allergisch reagiere. Ohren, Nierenbereich und Hälse möchte ich sagmermal ab so ca. Anfang Oktober beim Verlassen des Hauses nicht mehr sehen.
Jeder hat so seinen Spleen. Es gibt Kinder, die bleiben nach dem gemeinsamen Mahl artig bei Tisch sitzen. Wohlgemerkt ohne zu Quengeln, Raunzen oder sonstwas zu veranstalten.
Meine gehören dazu nicht.
Aber offenbar habe ich sie schon so früh mit Ständigemhaubenaufsetzen trainiert, dass es eigentlich kein Problem ist, dass sie ihre Mützen auflassen.
Aber Kopf ist eben dank Mütze ja noch vergleichsweise einfach zu bedecken. Hals ist da schon was anderes. Nachdem ich ja sehr dafür bin, dass Kinder außer Haus rumtoben und bitteschön Pippi-Langstrumpf-like alles niederreißen was nicht Niet- und nagelfest ist, kann ich eigentlich nicht für Schals sein. Ein Schal ist bei einem Kind eigentlich irgendwie nie dort wo bzw. wie er sein soll.
Aber die Mode ist ja auf unserer Seite: Halsdinger gibt es ungefähr überall! Loops, Cowls, wie immer man sie nennen mag. Im Prinzip ganz einfach: ein rechteckiges Stück Stoff an den kurzen Seiten zusammengenäht. Fertig.
Fleißige nehmen das ganze doppelt oder versäubern es oder machenwasweißich was damit. 
Ich habe hier eine supereinfache Anleitung gefunden. Die ist so einfach, dass es eigentlich eine Farce ist, die als Anleitung zu empfehlen. Aber der Blog von Merrilee ist sooo fein zum Anschauen, dass ich ihn Euch unbedingt empfehlen wollte ….
In diesem Sinn: ein schönes Wochenende!
Since early October I am nearly allergic to naked parts of my kids bodies: ears, the area around the kidneys and necks. 
Current fashion makes it easy with the necks: shawls, cowls or whateverthenameis …
Merrilee has a wonderful simple tutorial for a super easy cowl. So simple, you will find time to spend on her marvelous blog ;-))

Have a nice weekend!