Donnerstags einkaufen: Kindergarten

Der Herbst bringt ja erfahrungsgemäß nicht nur für 6-Jährige eine Umstellung. Auch für die kleinen Knirpse beginnt im Herbst oft die Zeit der außerhäuslichen Betreuung, sprich Kindergarten, Kindergruppe, Tagesmutter.
Meine Kinder sind eigentlich beide in solchen Betreuungseinrichtungen seit sie 1,5 Jahre alt sind.
Anfangs nur ein Stündchen, dann bis zum Mittagessen, dann MIT Mittagessen. So hantelt man sich halt bis zum Nachmittag so zwischen drei und fünf, wo wir jetzt gelandet sind.
Jedenfalls denke ich dass ich nun nach so vielen Jahren Kindergarten (auch in verschiedenen Modellen: elternverwaltet, katholisch, jetzt wieder elternverwaltet) schon ein wenig Ahnung davon habe, was die da brauchen.
Also: ganz grob gibt natürlich die Einrichtung vor, was sie brauchen. Im besten Fall gehen die natürlich oft – täglich? – raus und da braucht es natürlich ordentliches Zeug zum Rausgehen. Eine Gatschhose ist ein Muss. Gummistiefel auch. 
Weil natürlich die Kinder sich möglichst selbständig an- und ausziehen sollen und man braucht auch nicht viel Vorstellungskraft dafür, dass man weiß, wieviel Hände man braucht, um zwanzig kleine Kinder anzuziehen… also: ALLES, ABSOLUT ALLES was das Kind in den Kindergarten anzieht, sollte es zumindest ALLEIN AUSZIEHEN können! 
Da bin ich fast schon militant, aber Schnürsenkel etwa gibt es bei uns erst, wenn das Kind WIRKLICH OHNE FREMDE Hilfe eine Masche machen kann. Bis dahin: Klettverschluss an allem (Hausschuhe, normale Schuhe, Turnschuhe, schöne Schuhe …)
Ein Rucksäckchen werden sie auch bald brauchen. Schließlich machen sie ja Ausflüge. Darin wird meistens eine Trinkflasche verlangt. Die Metallflaschen haben den Vorteil der Unzerbrechlichkeit, dieses BPA-Ding ist auch kein Thema. Es gibt extra Kindertrinkverschlüsse zum Drehen. Und der Vorteil ein- und derselben Flasche von der Stunde eins ist: irgendwann weiß absolut JEDER, wem die Flasche gehört.
Und wer noch ein kleiner Hosensch… ist, für den eine besondere Empfehlung: Nahezu alle Kinder werden irgendwann sauber. Oft beschleunigt eine Kinderbetreuungseinrichtung den Prozess, weil man ja bei den großen Kindern sieht, wie die das machen. ABER: das geht nicht von heute auf morgen. Da gibt es eine Zeit mit eher vielen „Hoppalas“. Und dann kommt nochmal die Zeit, wo das Kind schon sauber ist, aber sich nun selber am Klo versorgen will … auch da läuft es nicht von Anfang an „fehlerfrei“. Jedenfalls sind das die perfekten Phasen für diese superstylishe DUNKLE Unterwäsche! Und zwar in größeren Mengen. 
Die dunkle Farbe empfiehlt sich auch für alles in der Kategorie T-Shirt. Nicht nur ein Shirt im Kasten meiner Kinder ist spontanen Malaktionen, Ess-Unfällen oder sonstigen Malheuren zum Opfer gefallen. Die werden eh auch so angezogen, aber bei manchen tut es mir schon ein bisschen leid.
Aber ich weiß, hier bin ich allein auf weiter Flur: Niemals würde das große Kind ein schwarzes Leibi anziehen. Aber irgendwelche Flecken gehen auch bei wildgemusterten Sachen zumindest ein bisschen unter ;-)))
UNABDINGBAR: NAMEN AUF ALLEM! Die sehr schöne Lösung gibt es hier, ich habe einen Edding gekauft ;-)))
Und zum Schluss: Ganz ehrlich, ein Ding, das wir noch nie gebraucht haben: Leider, leider, auch wenn es mir im Herzen weh tut, weil ich im kleinformat-Heft und auch hier immer wieder so wunderschöne gezeigt habe: die Kindergartentasche … Aber es gibt ganz bestimmt da draußen Kindergärten, wo Kinder genau das eine Jausenbrot mitbringen sollen, das in so eine kleine Tasche passt!
Great founds for little ones in daycare: 
shoes with velcro are a must for self dressers: in-house slippers and outdoorshoes, a little backpack with a metal bottle for yearlong use – no cracks, no bpa, and after some time everyone knows the owner of orphan bottles. Rainpants and wellies are a must as well. And as daycare very often comes with potty training, my heartful recommendation: dark undies! Even when kids are in fully control over their bodies, time will come, when they want to do toilet hygiene on their own: Dark undies!
In general, the complete outfit should be on the dark side, but as a princess mom, whose princess would never ever wear a dark shirt, superbold wild patterned shirts are doing a great job as well in camouflaging average stains and spots.
Last but not least: names on everything: find a wonderful solution here, I bought a sharpie.

Teilen mit:
2 Kommentare
  1. Dolores
    Dolores sagte:

    Meine hatte eine Heidi drauf. Aber ans intensive Verwenden kann ich mich nicht erinnern. Dafür vielmehr ans Essen IM Kindergarten. Vermute daher, dass auch ICH schon meine Kiga-Tasche eher nicht wirklich gebraucht habe. Aber sie ist halt SOOOO ein Artefakt der Kindheit….

  2. Anonym
    Anonym sagte:

    Schön! Tja, Kindergartentasche wird heute sicher durch den Rucksack ersetzt. Aber weißt Du auch noch: meine Kindergartentasche war blau, klassisch mit Schnappverschluss. Drin war das Frühstück und eine blaue Plastikflasche mit rotem Deckelbecher. Nie werde ich den Geschmack des warmen Apfelsafts aus der Plastikflasche vergessen. Mitteleuropäische 70er Jahre Kindheit pur. Seufz.

Kommentare sind deaktiviert.