Mittwochs drinnen: Bücherei

Dieses Mal, weil das Wetter so schön ist und der Frühling auch, eine echte Liebesgeschichte:
 “Der Hühnerdieb” von Beatrice Rodriguez, erschienen im Peter Hammer Verlag
Diese Geschichte hat alles, was eine richtige Liebesgeschichte so braucht: Dramatik, Komik und Herzschmerz und das erstaunlichste daran – sie kommt ganz ohne Worte aus.
Der Bär, der Hase, Hahn und Huhn wollen im Garten zusammen frühstücken… da passiert es. Der Fuchs kommt aus dem Gebüsch und klaut das Huhn.
Nun beginnt eine abenteuerliche Verfolgungsjagd. Es geht durch den Wald, über Berge und übers Meer. Bär, Hase und Hahn geben nicht auf. Sie folgen dem Entführer bis zur Erschöpfung.
Von Seite zu Seite sieht man, daß der Fuchs und das Huhn sich eigentlich ganz gut verstehen, das Huhn sich immer mehr entspannt in den Armen des Fuchses und die beiden es trotz der dramatischen Flucht eigentlich ganz nett haben.
Am Ende schleichen die drei unermüdlichen Verfolger mit Knüppeln bewaffnet zur Hütte, in der Fuchs und Huhn am Feuer sitzen. Aber dann die Überraschung– das Huhn macht ihnen deutlich, daß es gar nicht gerettet werden will und beim Fuchs bleiben möchte.
Diese Geschichte lieben die Kinder und man muß sie immer und immer wieder erzählen bis man sich fühlt, wie der dicke Bär, der mit gesenktem Kopf und hängenden Ohren vor Erschöpfung kaum mehr laufen kann.
Alles Liebe, Eure Anna von Hase Weiss
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