Mal wieder eine Zwischenfrage…

Hach können die Mühlen langsam mahlen…ich bin ja sowas von begeistert von dem was hier alles passiert, aber dann wieder, passiert hier in manchen Dingen wiederum alles soooo langsam… es ist zum Haare raufen!
Nur damit die, die sozusagen noch eine Rechnung mit mir offen haben, nicht das Gefühl bekommen, ich hätte sie vergessen:
nicht geschriebene Rechnungen
vermisste Hefte
ausständige Rückzahlen

alles ganz oben auf der Task-Liste….

aber eben auch mal hier wieder ein, zwei Fragen zu stellen:

FACEBOOK????

Es gibt so Menschen in meinem näheren Umkreis, die sind so Marketinggenies. Und die meinen, natürlich und unbedingt bräuchte ich einen Facebook-Account.
Ich konnte diese Gemeinschaft bisher erfolgreich umschiffen und das mit gutem Grund: als Privatperson bin ich blog-süchtig. Das braucht schon genug PC-Zeit auf. Jetzt habe ich diese Sucht auch noch irgendwie „professionalisiert“. Noch mehr Zeit vorm PC.
Deshalb wollte ich ja eigentlich unbedingt ein „good old“ analoges Ding haben. Wo der Inhalt überschaubar ist (und nicht jede Sekunde noch 100 weitere suuuperinteressante Sachen dazu kommen und ich am Ende, statt rundum befriedigt, mit dem Gefühl übrig bleibe, die Zeit reicht einfach nie…) und ICH steuere wann/wo/wie ich mich damit beschäftige: also auch wenn ich das Heft weglege, bleibt es weg und lässt mich in Ruhe – und blinkt nicht jedes Mal, wenn ich nur das Cover anschaue, dass schon wieder gefühlte 2347 neue, superinteressante Sachen da draußen in der Welt passieren.

Dazu noch ein Facebook-Account? Nie und nimmer!

Aber wie gesagt, ich – Marketing-technisch wirklich nicht vorneweg – lasse ich mir ja auch was einreden – von EUCH!

Was sagt IHR dazu?
Wollt Ihr daß kleinformat auf Facebook ist? (oder Twitter…)
Wollt Ihr von mir dort Infos lesen?
Wenn ja – welche?
Die Posts quasi im kleinformat – :-))))
Oder nur 1x/ Woche das Wichtigste in drei Sätzen

und weil wir grad da beim Nachrichten hinterhertragen sind…

NEWSLETTER!

gleiche Geschichte wie oben!
Ich PERSÖNLICH bin schon fast allergisch gegen die üblichen Newsletter – va von einer bestimmten französischen Firma…Himmel, wenn die nur die Hälfte ihres Budgets für ihr gesamtes Werbezeug von den Klamottenpreisen abzögen, wäre das wohl so billig wie bei Aldi…letztens kriegte ich sogar ein SMS!!!!
Und ich bin mir soooowas von sicher, dass ich neverever irgendwo zugebilligt habe, dass die meine Telefonnummer verwenden dürfen. Warum ich ja meistens gleich, wenn ich mich irgendwo eintragen muss, eine falsche angebe…

Ich habe aber schon welche – insgesamt vermutlich keine zehn – abonniert…darunter auch einen blog, weil ich da eben ganz kurz reinschau beim Maillesen und dann habe ich diesen Blog schon abgehakt – und es ist auch immer ein netter eye-candy, so zwischen den sonst ja eher geschäftlichen Mails.

Und jetzt bin ich ja auch irgendwie in diesem „BUSINESS“….

Würdet Ihr einen Newsletter wollen?

z.b. JETZT Vorverkauf für Ausgabe x eröffnet?
oder Ausgabe x jetzt im Handel
oder sonstwas total Weltbewegendes aus der kleinformat-Abteilung
das wären wohl bei 4 Ausgaben im Jahr …hm vielleicht 15 Mails im ganzen Jahr…
(Also z.b. würdet Ihr 1000% KEINE Weihnachtswünsche von mir kriegen – also so per Newsletter…wenn mir jemand welche mailt, dann wünsche ich sicher welche zurück, aber so diese fast schon spamartigen Glückwunschmails -brrrrr)

oder würdet Ihr tatsächlich eben doch die Möglichkeit haben wollen, die Blogeinträge als Mail zu bekommen?

Vielen, vielen Dank fürs Mitdenken, Mithelfen beim Rummodellieren, Geduld haben, Begeistert sein……

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20 Kommentare
  1. Ladyhawke
    Ladyhawke sagte:

    Da muss ich doch auch noch meinen Senf dazu geben:

    Facebook: nein, danke.
    Newsletter: ebenfalls nein, danke.

    Ich finde es albern, dass jeder glaubt sich in der virtuellen Welt wirklich an jeder Ecke repräsentieren zu müssen. Der bekannte Zeitfresser-Faktor wurde nun schon mehrfach erwähnt. Und Newsletter ließt doch sowieso kaum jemand. Ich glaube, der Effekt hält sich in Grenzen.

    Ich finde es gut, wenn man sich auf die eigene Kernkompetenz beschränkt und sich nur die Lieblingsstücke des bunten virtuellen Obstgartens herauspickt. Ich empfinde die virtuelle kreative Welt mitunter als so inspirierend, dass sie meine eigene Aktivität lähmt. Schade eigentlich.

    Liebe Grüße
    ladyhawke

  2. herzlichgern.de
    herzlichgern.de sagte:

    hier kommt meine Meinung:
    also ich habe dich auf meinem Blog verlinkt, sodaß ich immer sehe, wenn es was neues auf deiner Seite gibt. DAS REICHT MIR VOLLKOMMEN!
    (ich bin zwar auch auf Facebook aber nie da, weil es einfach viel zu viel Zeit verbraucht)
    GGLG
    Claudi

  3. Dolores
    Dolores sagte:

    Vielen, vielen Dank für die supernetten, ausführlichen Kommentare!
    Wie schon in einem Post erwähnt – vorerst keine Veränderungen (vordergründig – hintergründig sehr wohl: Hurra! ich habe eine Datenbank! :-)))) und noch einiges mehr…)

  4. Julie
    Julie sagte:

    Hättest du keinen Blog, würde ich dir zum Bloggen raten oder je nach Inhalt auch zu Facebook.
    Da du jedoch eh diesen tollen Blog hast und er ja deine Idee für das Kleinformat (also die Bloginhalte zum Mitnehmen) perfekt ergänzt und hier ein guter Austausch stattfindet, benötigst du nicht unbedingt eine Facebook Seite.

    Eine Fanseite bei FB (keine Gruppe) kann jedoch trotzdem unheimlich praktisch und nützlich sein. Denn sie kann dir neue Leser bringen. Für den Blog sowie für das Heft. Hast du jedoch dort eine Seite, die nur passiv vor sich hin vegetiert, dann mach es nicht. Dann bringt sie dir wenig und wenn nur das schlechte Gewissen.

    Ein Newsletter würde gegen dein Kleinformat sprechen, denn du bietest ein Heft an, hauptsächlich für Mütter, die nicht lange vorm PC sitzen können oder möchten. Ein Newsletter wäre da also ein Widerspruch.

    Twitter bringt dir für Deutschland und Österreich wenig. Du wirst dort nicht das gewünschte Publikum so erreichen, wie du es mit dem Blog kannst. Und nur bei Twitter posten, dass es das neue Heft gibt oder einen neuen Blogeintrag, ist auf Dauer kein Mehrwert. Weder für dich noch deine Follower dort.

    Zusammenfassend würde ich dir sagen, nutze den tollen Dialog, den du hier hast. Priorisiere Dinge, perfektioniere die Abos, die Zustellungen, die Rechnungen etc und wenn du dann viiiiel Zeit übrig hast, guck dich bei Facebook und Co. um und schau auch für dich, wie du dich damit fühlst. Nur weil es überall heißt, man MUSS in bestimmten Social Media Portalen und Co. vertreten sein, sollte man nicht wahllos zu viele Kommunikationskanäle öffnen, die man dann nach 4 Wochen und nach dem Verfliegen der ersten Motivation nicht mehr pflegt!

    Du machst das schon, Dolores!

  5. grievedesign
    grievedesign sagte:

    Also ich finde auch, Du kannst Dir die Newsletter wirklich sparen…machen nur Arbeit und werden nicht gelesen.

    Facebook/Twitter hat neben einer weiteren Werbemöglichkeit (gerade bei "Nicht-Bloggern" noch weitere Aspekte, die auch nicht außer Acht gelassen werden sollten:
    – Der schnelle aktuelle Austausch mit "Gleichgesinnten", den vielen kreativen Köpfen, den DesignMoms, die die Plattformen für soetwas wie "Kollegengesprächen" nutzen – und wenn man sich über das Datending im Klaren ist, kann ja nix passieren – man hat`s ja in der Hand!
    – …und auf was ich gerade in den letzten Tagen aufmerksam gemacht wurde: die NAMENSSICHERUNG (kleinformat)!!!

    Ich habe jedenfalls das Gefühl, den Personen, die man aus verschiedenen Blogs kennt, über FB & Twitter viel "näher" zu kommen…und der oben erwähnte extra-Content kommt automatisch!

    Ansonsten ist Dein Blog und DAS MAGAZIN eine traumhaft gelungene Kombi…weiter so 🙂 🙂 🙂

    Liebe Grüße,
    Nicole

  6. diefrauimhaus.com
    diefrauimhaus.com sagte:

    Die Entscheidung ob man aus den oben genannten Gründen zu facebook möchte, ist die eine. Aber ginge es denn überhaupt zeitlich?
    Es macht ja keinen Sinn, auf facebook nur auf Blogeinträge zu verlinken. Und auch Content extra dafür zu produzieren.

    Mir (auch eine Verweigerin) reicht der Blog. Ich habe aber den Eindruck, dass viele auf facebook sind, die keine Blogs lesen. Allerdings geht's in Deinem Heft ja um Blogs.

    Na bitte. Dann ist es ja eindeutig. facebook braucht keiner. 🙂

  7. Caros Taschen
    Caros Taschen sagte:

    Das muss man abwägen. Wenn es so sein soll wie es ist, dann reicht alles aus. Wenn nicht und Du Dir vorstellst, dass das Magazin schon größer wird, dann wirst Du auf (social Media) Marketingtools nicht verzichten können. Und dazu gehört für mich FB.

    Ich würde es an Deiner Stelle machen. Ich habe es für den Laden auch gemacht und nutze FB sehr gezielt für die Kundenkommunikation.

    Aus Marketingsicht ist ein Newsletter nicht mit FB zu vergleichen und mit viel mehr Arbeit verbunden. Sicherlich auch gut, aber man muss vorher definieren, was man damit erreichen will und wen und warum.

  8. Dolores
    Dolores sagte:

    Hach, das ist sooo nett hier! Vielen Vielen Vielen Dank für Eure lieben Kommentare!
    Es ist wirklich komisch, dass ich mich von Euch mehr verstanden fühle, als von Menschen, die ich täglich "in echt" sehe…Wie auch immer: vorerst bleibt alles so wie es ist! Kein Newsletter, kein Facebook, kein sonstwas!
    und @.Maike: Leider tu ich mir beim Zuordnen von Euren Profilnamen und den Mails schwer….aber egal welche Maike Du bist, bitte melde Dich dringend, wenn Du NOCH IMMER KEIN Heft hast! Eine Maike vom See hat sich dann angeblich eins beim Kater bestellt….

  9. Dany
    Dany sagte:

    Genau den gleichen Vorschlag habe ich vorgestern von der Werbeagentur bekommen. "Man muss ein Konzept ausarbeiten, und dann ab zu Facebook", bla, bla, bla….
    ABER ich bin auch so ein Facebook-Verweigerer, Twitter find ich auch unnütz. Und bei Facebook ist es wirklich der Datenschutz, bzw. Nicht-Datenschutz der mich abschreckt.
    Newsletter lese ich ganz, ganz selten.
    Ich finde auch, dein Blog ist so wunderschön, ich lese hier sehr gerne mit und finde es völlig ausreichend.

    Liebe Grüße von
    Daniele

  10. teufelskruemel
    teufelskruemel sagte:

    Auch hier nur Facebook- und Twitterverweigerer im Haushalt. Facebook schon aus besagten Datenschutzgründen. Aber ich sehe auch sonst keinen Grund diese Plattformen zu nutzen – allgemeiner Hype hin oder her. Und die grassierende "Like"-Button-Seuche geht mir ziemlich auf den Keks. Fürs Marketing, sobald wieder Luft dafür ist, gibt es sicherlich auch andere Wege. Erst mal muss das Grundgerüst (siehe Buchhaltung/Rechnung) stimmen.

    Den Blog kann man auch so abonnieren und benötigt die Inhalte nicht zusätzlich noch als Newsletter. Der könnte nur interessant sein, falls er nicht redundante Informationen beinhaltet.

    Was Du überlegen könntest, wäre eine einmalige E-Mail-Benachrichtigung für Vorverkaufsbeginn o.ä. Da trägt man sich an entsprechender Stelle mit seiner E-Mail-Adresse ein und muss nicht ständig nachschauen.

  11. Maria
    Maria sagte:

    Och nööö…. Alles soll so bleiben, wie's ist :)))) Ich bin zufrieden so und brauche erst recht keinen Newsletter
    LG,
    Maria

  12. Gedankenwoelkchen
    Gedankenwoelkchen sagte:

    Ich bin ziemlich blog-süchtig und probiere am PC schon wirklich viel aus, bin total neugierig auf Neues…aber ich hasse Facebook. Bitte belasse es bei Deinem BLOG, der wirklich unübertrefflich uhd wunderbar ist. Genau hier trifft sich doch Deine Zielgruppe. Newsletter brauche ich auch keinen, denn ich schaue eh regelmäßig bei Dir vorbei.

    Liebe Grüße vom Wölkchen (Heike)

  13. .Meike
    .Meike sagte:

    Facebook ist derzeit gehypt aber meines Erachtens kriminell. Natürlich sagen dir die Marketingleute, was gerade hipp ist, aber du darfst nicht vergessen, dass du nur ein kleines Unternehmen bist und nicht jederzeit auf allen Hochzeiten tanzen kannst.

    Du blogst regelmäßig und das ist die tollste Ergänzung zu deinem Offlinemagazin überhaupt, weil es einen zusätzlichen Mehrwert schafft und die Kundenbindung festigt. Du dialogisierst ja sogar mit uns. Was will man mehr.

    Der Schneeballeffekt kommt doch übers bloggen zustande. Ich denke das reicht – gemessen an dem Aufwand, den zusäztliche Dinge wie Facebook oder Twitter bedeuten würden.

    Ich finde deinen Eintrag genau richtig. Erstmal die Dinge abarbeiten, die noch zu tun sind. Stelle deine bisherigen Kunden zufrieden und kümmere dich um die, die noch nix bekommen haben und um Rechnungen etc. Jeder zufriedene Kunde bringt dir neue. Aber jeder unzufriedene Kunde, kann auch 1, 2, 3 oder viele andere vertreiben. Stell dir vor, Leute fangen an zu bloggen, wie ätzend es bei Kleinformat ist, weil man da noch nicht mal das Heft bekommt, was man aboniert hat. So etwas zu verhindern ist m.E. jetzt deine wichtigste Aufgabe.

    Und wenn du das erledigt hast, die nächste Ausgabe fertig ist o.Ä. dann gibt es schon wieder einen neuen Marketing-Hype, auf den dich die Leute hinweisen werden.

    Mach weiter so, wie du es machst. Das ist ganz wunderbar. Ich habe großen Respekt davor und unterstütze dich gerne. (Auch wenn ich wirklich gespannt bin irgendwann mal dein Heft anfassen zu können und hoffe, dass ich die erste Ausgabe noch bekomme.)

    LG
    .meike, die von Existenzgründungen Ahnung hat und eben nicht als wartende Kundin anwortete, sondern als Fachfrau.

  14. Judith
    Judith sagte:

    auf keinen fall! facebook schon allein aus datenschutzgründen nicht. newsletter nerven nur. und in deinem blog findet man doch alle neuigkeiten! ich bin rundum zufrieden 🙂 und finde auch, dass die blogsucht einem schon genug zeit raubt, die doch für die nächste kleinformat-ausgabe brauchst 😉

  15. seemownay
    seemownay sagte:

    Das Problem bei Facebook ist, dass Du einerseits viele Menschen erreichst, da tummeln sich meiner Erfahrung nach mittlerweile fast alle "Bastelmuttis". Andererseits schließt Du damit alle Nicht-FB-Nutzer aus.
    Newsletter find ich generell nicht so toll, ich wüsste jetzt auch erstmal nicht, was es da so wichtiges geben sollte. Du hast doch den Blog … my 2 cents

  16. amberlight
    amberlight sagte:

    Facebook scheint im Gegensatz zu anderen social networks in letzter Zeit von vielen Marktstrategen genutzt zu werden – deshalb habe ich letzten Monat da nun auch mal intensiver reingeschnuppert und war überrascht, wen und was man da alles findet. Aber natürlich ist es noch ein virtueller Zeitfresser – perfekt für laaaange Stillzeiten wir zur Zeit bei mir – aber ansonsten muss man Aufwand und Nutzen sicherlich gut abwägen.

    Bei einem bin ich mir aber sicher: entweder Newsletter oder Facebook. Und wenn man (bzw. frau) sich doch für facebook entscheidet, kann man ein nettes tool nutzen, dass die Einträge automatisch bei twitter anzeigt.

  17. Pilli
    Pilli sagte:

    Ich denke es kommt darauf an wie gross du dein magazin machen möchtest. dann sind solche zusätzlichen dinge wie facebook und tralala sicher hilfreich, und du würdest auch bloglose menschen erreichen.

    mir persönlich ist es so wie es ist am symphatischsten! ich lese deine blogs, freue mich auf die neue ausgabe, und finde es toll das es ein tolles liebevolles indieding ist! das sich ganz "alleine" und unaufdringlich in die große weite welt trägt :)! und dadurch für sich einzigartig ist!

    newsletter lese ich fast nie, und finde die informationen oft überflüssig, weil ich sie sowieso irgendwie anders auch schon mitbekommen habe.

    einen tollen tag dir liebe dolores!

    Pilli

  18. kleine fluchten
    kleine fluchten sagte:

    Also ich brauch beides nicht – dafür hab ich doch Dein Blog 😉
    Aber ich bin auch bekennender Facebook-Verweigerer, von daher sicher nicht repräsentativ…

    Aber ich denke einfach, dass das alles Zeit ist, die von meinem eh knapp bemessenen Budget für (kreatives) Arbeiten abgeht.

    LG Tina

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