Frühjahrsmode

©oh-mimmi
Christel aka oh-mimmi oder die Frau mit Nerven aus Stahlseil – ich sage nur ZWILLINGSMUM!!! findet dann und wann ein Minütchen um Schönes zu machen – wie diesen Frühjahrsmantel für ihre Tochter.
Ich war so begeistert von diesem hübschen Teil, dass ich sie bat, ein paar Worte dazuzuschreiben, voilá:
Der Schnitt des Mäntelchens war in der letzten Ottobre (Frühling 2010). 
Fotographiert war es dort in einem grauen Cord-Stoff. Die Version hätte 
mir auch gut gefallen, aber da ich noch einen roten Feincord mit 
naturweißen Punkten ( Winterkollektion 2009/ Stoff & Stil) zuhause 
hatte, hab ich den verwendet. Als Innenfutter kam ein 
Blümchenbaumwollstoff zum Einsatz, den ich mal günstig hier um die Ecke 
gekauft hatte. Ich denke die Baumwolle war eine gute Wahl, denn sie ist 
nicht so rutschig wie „echter“ Futterstoff und auch ein klein wenig wärmer.
Wie immer bei Ottobre-Schnitten fand ich auch diese Nähanleitung 
ziemlich knapp… Besonders tricky war dann das Zusammennähen von Ober- 
und Innenstoff. Da die Anleitung viel „Interpretationsspielraum“ lies, 
hab ich einfach improvisiert. Vielleicht nicht allzu professionell, aber 
es sieht halbwegs ordentlich aus.
Würde ich den Schnitt nocheinmal nähen, würde ich das Mäntelchen 
insgesamt kürzer halten, denn das Kind hat es nicht so sehr mit 
„elegant-in-der-Stadt-umherflanieren“, sondern will sich bewegen können. 
Dafür ist ein knielanger Frühlingsmantel nicht wirklich geeignet.
Meine Nähmaschine kann keine schönen Knopflöcher. Damit habe ich mich 
mittlerweile abgefunden und umnähe die Knopflöcher solange mit der Hand, 
bis mir jemand eine neue Maschine schenkt. Bis das der Fall sein wird, 
bin ich im „Handnähen“ bestimmt recht geübt.
DANKE DANKE DANKE!
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2 Kommentare
  1. tinG
    tinG sagte:

    Hallöchen!
    Ich hab mich an der Bluse von der Titelseite versucht mit Seesuckerstoff – auch von Stoff und Stil. Für mich war es die erste Ottobre-aktion und ich habe ganz schön kämpfen müssen. Schade, daß die Anleitungen derartik kurz gehalten sind. Das Ergebnis ist dennoch nett. Kostet halt viel Hirnjogging und hier und da Interpretation, Improvisation und Kompromissbereitschaft.

  2. Barbara
    Barbara sagte:

    Liebe Christel,

    ich könnte diesen Mantel noch 1000mal anschauen und ihn immer noch schön finden. Und weil meine Tochter auch keine elegante Spaziergängerin ist sondern sich lieber im Dreck suhlt, habe ich mich von solchen Nähprojekten verabschiedet. Der Mantel würde bei uns vielleicht ein- oder zweimal getragen werden und dann im Schrank liegen.

    LG
    Barbara

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