Amsterdam und die Kleine Fabriek

Also meine Lieben – ich bin wieder da!
Amsterdam überlebt und fantastische Frauen getroffen (etwas mehr Details dazu bei Achtungkinder). Aber – und eigentlich hauptsächlich die Kinderdesignmesse Kleine Fabriek besucht.

Im Gepäck hatte ich 600 Flyer und dachte mir: „Platz genug um ein paar nette Sachen für mich mit nach Hause zu nehmen…“ Kurz: Ich konnte für mich gaaar nix suchen, und kam mit 5 kg mehr zurück – Info, Info, Info.
Aber auch: Frust!
Die netten, kleinen Designer(fast immer -Innen) waren durchwegs von der Idee des Hefts begeistert. Die einen oder anderen hatten auch zumindest zu verstehen gegeben, dass sie wissen, dass ein Magazin sich nicht von selbst finanziert…
Aber die Großen?
Die, die eigentlich die großen Seiten, vielleicht sogar Doppelseiten kaufen sollten.
Die hörten mich zum Teil nicht mal an! „Press? Not necessary!“
Soviel dazu.
Ende der Geschichte.
Oder?
Also im Moment bin ich etwas planlos.
Ich habe nicht erwartet, eine einzige Anzeige dort zu verkaufen. Aber ich habe doch geglaubt, das eine oder andere offene Ohr anzutreffen. Aber die Totalabfuhr, hm. Das schmerzt doch etwas.
Nach dem ersten Nachdenken, ein erster Plan B:
ein Onlinemagazin zum freien Download
und
eine Printversion mit allen geplanten Lustigkeiten, die aber gekauft werden muss
an ausgewählten Orten, sprich den netten kleinen Shops, deren Besitzer(Innen) eben meistens genau jene Indie-Designerinnen sind, die das Konzept verstehen.
Daher nun eine ganz unverbindliche Frage – WAS WÜRDET IHR BEZAHLEN???

Für ein kleines Magazin im Format 17×22 cm (also ein wenig größer als A5) mit einem Umschlag, der aus Stickern besteht, gefüllt mit ca. 70 Seiten bildlastigen Geschichten über „designing moms“ – wie sie wohnen, was sie ihren Kindern anziehen, womit sie sie abfüttern, unterhalten, wie sie das geworden sind, was sie jetzt sind, dazu eine Strick/Näh-wasweißichanleitung und vieles mehr… und mit einem großen Kapitel Kinderunterhaltung – Anmalen, Ausschneiden, Falten, Kleben, Hüpfen, etc…
4x im Jahr erhältlich

Also ich bin ja ein Zeitschriften-Junkie und zahle fast jeden Preis. Wenn ich es gut finde. Ich weigere mich den total überzogenen Preis der Vogue zu bezahlen, die von vorn bis hinten voll ist mit Anzeigen. Anzeigen riesiger Unternehmen. Aber das Cut-Magazin, das hier wohl allerorts bekannt sein dürfte, kostet auch nicht wenig – für ca 140 Seiten € 9,50. Aber das zahl ich. Gern wär´ übertrieben. Aber ich tue es.
Ich dachte mal so an € 4,50 ?
Wer wirklich knapp bei Kasse ist, kann sich´s ja zu Hause selbst ausdrucken, hat dann halt keinen Stickerumschlag und so.

ALSO: BITTE UM VORSCHLÄGE bzw. KOMMENTARE!

Und weil bei Messen jede Goodies verteilt werden, habe ich natürlich auch ein paar Sachen mitgenommen – und die werde ich hier in der nächsten Zeit an Euch verteilen – also dranbleiben!
außerdem werde ich natürlich darüber berichten, was so die Trends sind und überhaupt…

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11 Kommentare
  1. seekyogicstyle
    seekyogicstyle sagte:

    Oh, Dolores! Ich hab Deinen neuen Blog erst jetzt gesehen! Liebe Deine Idee, das Thema und wuerde auf alle Faelle die 10 Euro (wo ist denn die Euro taste hier?) bezahlen. Blog wird gleich zur blogroll dazugenommen und dann habe ich hier in USA das Gefuehl am Euro geschehen dabei zu sein. Hurray!

  2. suschna
    suschna sagte:

    Gute Idee und der Preis auf jeden Fall o.k., Kinderdesign bzw. Designing Mum interessiert sicher auch viele. Ich selbst hätte so ein Magazin gern für den Bereich "Crafting Woman", dann müsste ich auch nicht mehr nur vor dem Bildschirm staunen. Also, wenn du dann später vielleicht noch Kraft über hast…

  3. ka
    ka sagte:

    Na klaro bezahlt Fräulein für ein solches Magazin auch einen vernünftigen Preis! Bis zu 7,8 EUro finde ich, je nach Inhalt durchaus angemessen 🙂
    Finde die Idee übrigens ganz großartig und verfolge das Geschehen weiter sehr interessiert 🙂

    Lg Ka

  4. ***kleinigkeit***
    ***kleinigkeit*** sagte:

    von hier auch ein JA mit drei!!! würde für ein magazin, das mich anspricht -mit den genannten inhalten- vermutlich sogar bis 7,50 € ausgeben…
    ich freue mich, das projekt mitzuverfolgen und teilzuhaben 😉
    maile dir!

    gggggglg kicka

  5. Ahoimeise
    Ahoimeise sagte:

    Liebe Dolores, ich bin hier gerade so (über Deinen Post bei mir – dankesehr!) reingestolpert und ganz fansziniert von Deiner Idee und Deinem Tatendrang und werde 7sachen im Auge behalten! Auch wenn es komisch klingt, aber ich würde lieber 4,50 Euro für ein tolles Magazin bezahlen, als es umsonst mitzunehmen – das fühlt sich einfach wertvoller an. Ahoi aus Hamburg, Wiebke

  6. Dolores
    Dolores sagte:

    @pilli – grad bei Dir vorbeigeschaut – keine Mailadresse gefunden, deshalb so – bitte nimm was Du brauchst – ich weiß, bei Dir ist es in guten Händen! lgd

  7. Dolores
    Dolores sagte:

    Wow, Mädels
    wenn ich diese Beiträge lese, dann wird mir ganz kribbelig. Soviele nette Worte!!!
    Ich kann nur sagen, ich bin total gerührt.
    Auch hierzulande haben die Freundinnen und auch der HB die gleiche Meinung. Aber es tut gut, soviel Motivierendes zu lesen von Menschen, die mich eigentlich gar nicht kennen* – VIELEN VIELEN DANK!!!

    *aber hoffentlich im Laufe der Zeit ein wenig kennen lernen und außerdem: wenn die Industrie also findet, dass 7s nicht mal ein Blick wert ist, dann brauch´ ich mich auch nicht um klassische Anzeigenkunden zu kümmern…

  8. Pilli
    Pilli sagte:

    ps: Darf ich mir deinen Header ausleihen? Ich würde Dich und das Magazin gerne in einem Blogeintrag erwähnen (natürlivh nur wenn es dir recht ist!).

  9. Pilli
    Pilli sagte:

    Liebe Dolores,

    Pamela nimmt mir die Worte aus dem Mund!

    Für die Printausgabe, gerade wenn sie auch noch so tolles Extras beinhaltet, würde ich auch bis zu 10 Euro bezahlen. Du bietest ja eine günstigere Version davon an. Individualität gibt es nunmal nicht zum Massenwaren-Preis. Da steckt viel Herzblut, Freizeit und Arbeit drinnen.

    Ich freu mich schon sehr darauf!

    Aufmunternde Grüße von Pilli

  10. Enemenemeins
    Enemenemeins sagte:

    Ich sehe es wie Anke. Aber nur, wenn ich eben kein Vogue-Anzeigenblättchen bekomme und wenn Kinder nicht als Kleiderständer für Kommermist benutzt werden (das stößt mir immer unheimlich sauer auf), sondern wenn Kinder im Mittelpunkt des Schaffens stehen. Wenn es um Dinge für Kinder geht und ihre Macherinnen und deren Schaffen und nicht um Schnickdicki-Lifestyle Zeug. Davon gibt es schon genug und ich kann es nicht mehr sehen. Aber alles in allem klingen die Ideen hier sehr sehr sehr nach Qualität! Es freut mich den Weg beobachten zu dürfen! Danke dafür!

    Sonnige Grüße
    Pamela

  11. ramtamtam
    ramtamtam sagte:

    kein leichter anfang was? aber deinen plan B sinde ich super! 4,50 sollten absolut drin – meiner meinung nach sogar auch 5,-. könnte man denn auch abonnieren??

    lg anke

Kommentare sind deaktiviert.